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Tübinger Ding

Was is' das denn?

Strahlungsmessgerät

1980er Jahre
Strahlungsmessgerät im Stadtmuseum Tübingen zur Messung elektromagnetischer Strahlung.
Strahlenmessgerät

Das Strahlungsmessgerät „Series 900 Mini-Monitor“ aus der Physikalischen Sammlung der Universität Tübingen wurde seit den 1980er Jahren zur Messung von Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung in Laboren, Krankenhäusern und der Industrie eingesetzt.
Am 26. April 2026 jährte sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl von 1986 zum 40. Mal. Auch hier im rund 1.500 Kilometer entfernten Tübingen waren die Folgen spürbar: Regionales Freilandgemüse galt durch radioaktiv belasteten Regen als potenziell gesundheitsgefährdend.
Ein Hauptverursacher der Kontamination war der Stoff Cäsium-137. Mit einer Halbwertszeit von etwa 30 Jahren ist dieser bis heute in Böden, Pilzen und Wildtieren – besonders in Süddeutschland – mit Geräten wie dem aktuellen „Tübinger Ding“ nachweisbar.

Tragbares Strahlungsmessgerät “Series 900 Mini-Monitor”, 1980er Jahre, Physikalische Sammlung der Universität Tübingen